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Fernwanderung durch die Abruzzen: Gran Sasso - Maiella - Nationalpark (15 Tage)

Die Höhepunkte der Abruzzen komplett: In zwei Wochen von Nord nach Süd durch die gesamte Region. Die wunderschöne, abwechslungsreiche Tour führt durch Hochgebirgslandschaften und Hügelland, zu Seen und Schluchten, in malerische Bergdörfer und interessante Kleinstädte. Man startet in Amatrice, das noch in Latium liegt (von Rom gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar)  und wandert durch die Monti della Laga zum Gran Sasso, dem höchsten Gebirge der italienischen Halbinsel. Weiter geht es durch das Hügelland des Pescara-Tals zum Höhenzug der Maiella, dann über die Kleinstadt Sulmona ins romantische Sagittario-Tal. In Scanno gabelt sich der Weg: Eine Variante führt in den "Nationalpark der Abruzzen", die andere zu den eindrucksvollen Hochebenen um Pescocostanzo.
Eine "Frühjahrsvariante" ab L'Aquila erlaubt es, das Gebiet des Gran Sasso zu umgehen, in dem gewöhnlich noch bis Mitte Juni Schnee liegt. Dieser Abschnitt liegt als einziger unter den im Buch beschriebenen Wanderungen in dem 2009 von einem Erdbeben getroffenen Gebiet. Die "Frühjahrsvariante" lässt sich daher augenblicklich nur ab Capestrano (2.Tag) sinnvoll durchführen.



Die Wanderungen dauern meist um 5-6 Stunden und erfordern gute Kondition. Die Anstiege liegen gewöhnlich zwischen 500 und 800 Höhenmeter pro Tag. Am Gran Sasso steigt eine Etappe 1400 Höhenmeter an.
In allen Etappenorten gibt es gute, relativ preiswerte  Unterkünfte (kleine Hotels, Agriturismi, Bed & Breakfast). Fast überall kann man auch gut essen.
Die genauen Wegbeschreibungen stehen in meinem Buch: Christoph Hennig, Wilde Wege - stille Dörfer. Wanderungen in den Abruzzen. Rotpunkt Verlag Zürich, 1.Aufl. 2007. Dort finden sich auch ausführliche Hinweise zu Unterkunft, Restaurants, Verkehrsmitteln sowie zahlreiche Hintergrundtexte.
Jahreszeit: Die besten Wanderzeiten sind Mai und Juni sowie Mitte September bis Mitte Oktober. Einige Etappen führen in Höhenlagen über 2000 m - hier kann bis Mai, manchmal bis Mitte Juni noch Schnee liegen. Im Hochsommer kann man die Abschnitte im Hochgebirge gut wandern, aber in den niedrigeren Lagen wird es dann sehr heiß.
Anreise: Ausgangs- und Endpunkt der Tour sowie die meisten Orte am Weg sind vom Rom aus mit Linienbussen erreichbar (Fahrzeit meist 2-3 Stunden).

Auf den Touren der Fernwanderung, mit Ausnahme der ersten beiden Etappen der "Frühjahrsvariante" (s.oben) sind keine Spuren des Erdbebens vom April 2009 zu sehen.

Organisierte Touren für Individualreisende auf dem Abschnitt L'Aquila - Scanno (Hotelbuchung, Gepäcktransport, detaillierte Wegbeschreibungen u.a.): www.italienwandern.com



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