Fernwanderung durch die Abruzzen: Gran
Sasso - Maiella - Nationalpark (15 Tage)
Die Höhepunkte der Abruzzen komplett: In zwei
Wochen von Nord nach Süd
durch die gesamte Region. Die wunderschöne, abwechslungsreiche
Tour
führt
durch Hochgebirgslandschaften und Hügelland, zu Seen und
Schluchten, in malerische Bergdörfer und interessante
Kleinstädte. Man startet in Amatrice, das noch in Latium liegt
(von Rom
gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar) und wandert
durch die
Monti della Laga zum Gran Sasso, dem höchsten Gebirge der
italienischen
Halbinsel. Weiter geht es durch das Hügelland des Pescara-Tals zum
Höhenzug der Maiella, dann über die Kleinstadt Sulmona ins
romantische
Sagittario-Tal. In Scanno gabelt sich der Weg: Eine Variante führt
in
den "Nationalpark der Abruzzen", die andere zu den eindrucksvollen
Hochebenen um Pescocostanzo.
Eine
"Frühjahrsvariante" ab L'Aquila erlaubt es, das Gebiet des Gran
Sasso
zu umgehen, in dem gewöhnlich noch bis Mitte Juni Schnee liegt.
Die Wanderungen dauern
meist um 5-6 Stunden und erfordern gute Kondition. Die Anstiege liegen
gewöhnlich zwischen 500 und 800 Höhenmeter pro Tag. Am Gran
Sasso
steigt eine Etappe 1400 Höhenmeter an.
In allen Etappenorten gibt es gute, relativ preiswerte Unterkünfte (kleine Hotels,
Agriturismi, Bed & Breakfast). Fast überall kann man auch gut
essen.
Die genauen Wegbeschreibungen
findet sich in meinem Buch:
Christoph Hennig, Wilde Wege - stille Dörfer. Wanderungen in den
Abruzzen. Rotpunkt Verlag Zürich (erscheint im April 2007). Dort
stehen auch ausführliche Hinweise zu Unterkunft,
Restaurants, Verkehrsmitteln sowie zahlreiche Hintergrundtexte.
Jahreszeit:
Die besten Wanderzeiten sind Mai und Juni sowie Mitte September bis
Mitte Oktober. Einige Etappen führen in Höhenlagen über
2000 m - hier
kann bis Mai, manchmal bis Mitte Juni noch Schnee liegen. Im Hochsommer
kann man die Abschnitte im Hochgebirge gut wandern, aber in den
niedrigeren Lagen wird es dann sehr heiß.
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